2
Jul
2008

Schwestern (3)

aziza

... diese Schwester ist eine Mystikerin. In Stimme und Genie, in Verzauberung und Bodennebel. Sie ist nicht von dieser Welt. Ein Fuß steht in ihre Heimat Aserbaidschan und diese liegt am Rand zum Himmel.

"Für mich ist der spirituelle Aspekt des Lebens der wichtigste", sagt Aziza Mustafa Zadeh, "Schamanen sind besondere Menschen - sie können andere Menschen heilen."

Aziza beängstigte mich beim Mainzer Zeltfestival 2007.

Die Arie der "Königin der Nacht" (Zauberflöte, Mozart) auf dem Klavier in einer Punkversion in doppelten Tempo zu spielen und sie dabei zu trälllern, das ist gespenstig.
"Take five" im Duett mit Bobby McFerrin war ihr Cool down.

Eine Diva, durch und durch. Und Diven lächeln nur bevor sie beißen.

28
Jun
2008

Vergangenheit

"Kwan Yin visits Wien"

Beim Renovieren stieß ich auf dieses Relikt aus der Vergangenheit (2005). Ein Zettel unter dem Bild meiner Hausgöttin, der noch übrig blieb aus der Zeit, als die Liebste in Wien weilte und die Göttin ihr nachreiste.

Verwunderte Befremdung ist das einzige Gefühl, das ich heute dazu habe.

25
Jun
2008

Elfenköniginnen

... gestern Nacht schenke mir Lewin ein handgefangenes Glühwürmchen und erinnerte mich damit an eine wunderschöne Nacht in einer ganz besonderen Zeit meines Lebens.

Der richtige Augenblick

... um auf folgendes hinzuweisen:

"Hiermit weise ich darauf hin, daß ich für die Inhalte der von mir verlinkten Seiten nicht verantwortlich bin und sie mir nicht zueigen mache. Es ist möglich, daß Inhalte einzelner Seiten nicht meine eigene Meinung widerspiegeln."

Schwestern (2)

Rose... mit Freude fand ich letztens heraus, daß es eine Rose gibt, die meinen Namen trägt. Sie ist wunderschön, tief bordeaux farbend und riecht betörend. Ihre Namengeberin fasziniert zudem mit ihrer Familiengeschichte.


Please meet Astrid Gräfin von Hardenberg (La rose).

24
Jun
2008

Must have

wash-away Anspruchslos und bescheiden!
Vergeben und vergessen!
Gewonnen und zerronnen!

"Blue Q" erhältlich bei Gate 05 Frankfurt/Main, Berger Strasse 46

23
Jun
2008

Begegnung mit Lisa

Gestern im Schwimmbad

L.: "Schau mal, wir essen die ganze Zeit Himbeeren."
A.: "Oh, toll. Macht aber langsam, die sehen noch garnicht reif aus."
L. (aufgebracht): "Und was ist, wenn ich es trotzdem tue, obwohl es verboten ist?"

Im Kopfkino:
"Iß doch Steine!"
"Ich hasse Kinder!"
"Urlaub, endlich Urlaub!"
"Scheiße, ich bin Teil des Systems!"

Hiermit genehmige ich mir eine gepflegte Kinderaversion.

Oscar Wilde (3)

"Good people do a great deal of harm in this world. Certainly the greatest harm they do that they make badness of such extraordinary importance."

Lady Windermere`s Fan, Act 1

22
Jun
2008

Da schau an!

"Die Oaschlochquote ist überall gleich."

Deix Manfred Deix

Noch mehr als die deutschen Urlauber, so lästert man in Wien, hasse man in Österreich nur die eigenen Künstler.

20
Jun
2008

Meinungen gibt es viele

... andere denken anders ...

Ungehorsam

... ist leider eines der langweiligsten Bücher, das ich seit langem gelesen habe. Das ist schade, denn der Inhalt klang vielversprechend: abtrünnig gewordene Tochter eines orthodox-jüdischen Elternhauses, kehrt nach dem Tod ihres Vaters, dem großen Rabbiner Rav Krushka, in ihre Heimatstadt London zurück und trifft dort die Gespenster ihrer Jugend.

Aber weder die Gespenster, noch der Bruch der jungen Ronit Krushka, die im beklemmend religiösen Bildungsbürgerghetto von Hendon lesbischen Nektar schleckte, werden mit der nötigen psychologischen Tiefe beschrieben und bleiben unverständlich und nicht nachvollziehbar.

Sicherlich kann eine frauenliebende Tochter als "ungehorsame Frau" für viel Wirbel in Köpfen sorgen. Die damit verbundene Auseinandersetzung findet in diesem Roman aber nicht statt, weder auf der persönlichen noch auf der religiösen Ebene.

Auch Ronits Athentizität lässt zweifeln und macht die Geschichte unglaubwürdig. Nach dem Bruch mit der Familie, lebt sie das Singleleben eines New Yorker Yuppies und ihr Verhältnis mit dem verheirateten Chef vermehrt nur die Fragezeichen, die ihre Figur umschwärmen. Denn das fühlt sich weder befreiend an, noch klingt es wie ein gelungenes Coming Out. Das fühlt sich schlichtweg deprimierend an.

Naomi Alderman hat sich einem Thema genähert, das Zeug zu einem Roman hätte haben können. Doch ohne emotionale Beteiligung bekommt sie ihre Hauptfigur nicht zu greifen. Denn eine Lesbe ist das nicht! Auch wenn sie Ronit das berechnend provokativ vor gewichtigen Gemeindemitgliedern äußern läßt. Und selbst diese Provokation ist fad und gestrig! Und das langweilt.

Schön sind die einführenden Verse aus dem Talmud mit erhellenden Gedanken. Das ist nun aber ein Thema, von dem ich keine Ahnung habe.

Zum Bilden der eigenen Meinung, verleihe ich das Buch gerne.

17
Jun
2008

Respekt, Alder!

... eigentlich müßte es ja heißen "Respekt, Alde".

Aber so genau nehmen es die 27 Mädchen von der Ernst-Reuter Schule in Dietzenbach nicht mit der Sprache.

Und ich auch nicht. Ich freu mich über 27 tolle Mädchen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren, die mit vollem Einsatz, Willen und Entschlossenheit mit mir in ihrer Projektwoche trainieren.

Danke, Mädels, ihr seid toll! Laßt Euch nicht runterkriegen!

Bildet Banden!

... mit dieser Schwester jederzeit!

nurguel

"Auf der anderen Seite", Fatih Akin (2007)
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